Die Frist von sechsundzwanzig Wochen Kündigungsschutz gemäß Artikel L. 121-6 Absatz 3 des luxemburgischen Arbeitsgesetzes wird während des Ausnahmezustands gemäß der letzten großherzoglichen Verordnung, die von Artikel L.121-6 des Arbeitsgesetzes (in Kraft) abweicht und am 8. April 2020 in Kraft tritt (Règlement grand-ducal du 8 avril 2020), ausgesetzt.

 Während der Dauer der Aussetzung ist ein Arbeitgeber, der gemäß Artikel L. 121-6 Absatz 1 des Arbeitsgesetzbuches benachrichtigt wird oder im Besitz des ärztlichen Attestes gemäß Absatz 2 desselben Artikels ist, nicht berechtigt, einem Arbeitnehmer die Beendigung seines Arbeitsvertrages oder gegebenenfalls seine Einberufung zum Vorgespräch gemäß Artikel L. 124-2 des Arbeitsgesetzbuches mitzuteilen, es sei denn aus schwerwiegenden Gründen.

Der Teil der sechsundzwanzig Wochen, der zu Beginn des Ausnahmezustands noch läuft, wird auch am Tag nach dem Ende des Ausnahmezustands, voraussichtlich am 19. Juni 2020, weiterlaufen.

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von Héloïse CUCHE, Rechtsanwalt