Die luxemburgischen Behörden und die Behörden der angrenzenden Länder (Frankreich, Belgien und Deutschland) haben kürzlich mehrere bilaterale Abkommen über die Telearbeit von Grenzgängern im Großherzogtum unterzeichnet. Diese Abkommen lassen die Telearbeit von Grenzgängern vorübergehend zu, ohne dass dies Auswirkungen auf die Steuer- und Sozialversicherungsregelungen hat.

Im Folgenden finden Sie eine kurze Zusammenfassung der Situation:

Deutsche Grenzgänger (zuletzt aktualisiert am 29. Juni 2021). Quelle

  • Soziale Sicherheit: Bestätigung der Verlängerung des Abkommens bis 31. Dezember
  • Steuern: Das Steuerabkommen wird automatisch jeden Monat verlängert

 

Belgische Grenzgänger (zuletzt aktualisiert am 11. Juni 2021). Quelle

  • Sozialversicherung: Verlängerung des bilateralen Abkommens bis 31. Dezember 2021
  • Steuern: Verlängerung des bilateralen Abkommens bis zum 30. September 2021

 

Französische Grenzgänger (zuletzt aktualisiert am 15. Juni 2021). Quelle

  • Sozialversicherung: Verlängerung des bilateralen Abkommens bis 30. September 2021
  • Steuern: Verlängerung des bilateralen Abkommens bis zum 30. September 2021

 

Telearbeitstage im Zusammenhang mit der COVID-19-Krise werden also weiterhin nicht berücksichtigt, wenn es um die Bestimmung der für die betroffenen Arbeitnehmer geltenden Sozialversicherungsvorschriften geht.

Zur Erinnerung: Dies sind die steuerlichen Freigrenzen, die außerhalb der COVID-19-Krise gelten:

  • Belgische Grenzgänger 24 Tage;
  • Französische Grenzgänger 29 Tage; und
  • Deutsche Grenzgänger 19 Tage.